Skonto berechnen: Formel, Beispiele und Vorteile

Skonto ist ein Preisnachlass, den der Rechnungssteller dem Kunden gewährt, wenn dieser die Rechnung innerhalb einer verkürzten Zahlungsfrist begleicht. Es handelt sich um ein bewährtes Instrument im Geschäftsverkehr, das beiden Seiten Vorteile bietet: Der Rechnungssteller erhält sein Geld schneller, und der Kunde spart bares Geld. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Skonto korrekt berechnen, welche Formulierungen auf die Rechnung gehören und wann sich Skonto für Ihr Unternehmen lohnt.

Die Berechnung von Skonto ist denkbar einfach. Der Skontobetrag ergibt sich aus dem Rechnungsbetrag multipliziert mit dem Skontosatz. Bei einem Rechnungsbetrag von 1.000 Euro brutto und einem Skontosatz von 2 Prozent beträgt der Skontoabzug 20 Euro, sodass der Kunde nur 980 Euro zahlen muss. Übliche Skontosätze liegen zwischen 1 und 3 Prozent, wobei 2 Prozent der am häufigsten anzutreffende Wert ist. Die Skontofrist beträgt in der Regel 7 bis 14 Tage ab Rechnungsdatum. Eine typische Formulierung auf der Rechnung lautet: "Zahlbar innerhalb von 14 Tagen. Bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen gewähren wir 2 % Skonto."

Aus Sicht des Rechnungsstellers lohnt sich Skonto vor allem dann, wenn die schnellere Zahlung den Liquiditätsvorteil überwiegt. Hochgerechnet auf ein Jahr entspricht ein Skonto von 2 Prozent bei 20 Tagen Zahlungsbeschleunigung einem effektiven Jahreszins von über 36 Prozent. Das zeigt, dass Skonto für den Zahlenden ein äußerst attraktives Angebot darstellt und daher ein wirksamer Anreiz für schnelle Zahlung ist. Für den Rechnungssteller bedeutet die frühere Zahlung weniger Kapitalbindung, geringeres Ausfallrisiko und einen stabileren Cashflow.

Bei der umsatzsteuerlichen Behandlung von Skonto ist zu beachten, dass sich durch den Skontoabzug die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer nachträglich ändert. Der Rechnungssteller muss die abgeführte Umsatzsteuer korrigieren, und der Leistungsempfänger muss seinen Vorsteuerabzug entsprechend anpassen. In der Praxis wird dies durch Netto-Skonto gelöst: Der Skontoabzug bezieht sich auf den Bruttobetrag, und die Umsatzsteuer wird auf den reduzierten Nettobetrag neu berechnet. Dokumentieren Sie den gewährten Skonto sorgfältig in Ihrer Buchhaltung, um bei einer Betriebsprüfung alle Belege vorlegen zu können.

Mit EasyInvoice können Sie Skontoangaben direkt auf Ihrer Rechnung vermerken. Geben Sie einfach den Skontosatz und die Frist an, und die App berechnet den reduzierten Betrag automatisch. So gestalten Sie Ihre Zahlungsbedingungen transparent und professionell und motivieren Ihre Kunden zu schneller Zahlung, was Ihrem Unternehmen einen echten Liquiditätsvorteil verschafft.

Jetzt EasyInvoice kostenlos testen

Musterbriefe & Vorlagen

EasyLetter
Briefe online versenden – Geschäftsbriefe & Rechnungen erstellen und mit wenigen Klicks als echten Brief senden. Kostenlos starten.

4.6 von 5

1550 Bewertungen